Wer ist das eigentlich?

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist das Wort KRACH eher negativ behaftet, doch die sieben Jungs der gleichnamigen Band aus Greifswald / Mecklenburg-Vorpommern geben dem Wort eine ganz neue Bedeutung. Kenner wissen die Band mit der Tuba im Bläsersatz schon länger zu schätzen. Die Combo bringt ihr Publikum mit swingigen Bläsersätzen und kräftigen Grooves zum Ausflippen und garantiert einen fetten, eigenwilligen Sound, der in die Beine geht.

Tobias Reinsch - Gesang

Wo kommt er her?
Eigentlich ist Tobias ein Mensch wie jeder andere, wie Du und ich? Er kam am 4. Januar des Jahres 1982 als Sohn halbwegs musikalischer Eltern auf die Welt und hatte eine glückliche und erfüllte Kindheit und Jugend. Eines Tages, als Tobias ca. 14 Jahre alt war, geschah es, dass er begann Schlagzeug zu spielen. Dies stellte den eigentlichen Eintritt in die Welt der Musik dar. Als sich nach dem Zusammentreffen der Krach-Urmitglieder dann rausstellte, dass er noch schlechter Schlagzeugspielen konnte als singen, griff er voller Frustration zum Mikro und spie all seinen Zorn gehüllt in charmanten Witz durchs Mikrofon hinaus in die Welt. Dies war der beginn seiner Karriere als Sänger einer Punkband. Der Seiltanzakt ein möglichst punkiges Gegröle zu erzeugen und dabei trotzdem noch eine Melodie halten zu können stellte eine gute Schule für den jungen Tobias dar, so dass er sich nach und nach auch zutraute andere Musikrichtungen stimmlich zu bedienen.
Seine Stimmbänder haben dadurch die Festigkeit von Panzerketten erhalten, die wie junge Elfen durch das musikalische Universum gleiten und messerscharfe Melodien versprühen. So zieht er nun mit der Band KRACH durch die Landen und singt, und singt und singt!!!

Was macht er?
Wenn er mal gerade nicht den Freuden der Musik frönt, dann beschäftigt sich Tobias hauptsächlich mit Sport und anderen körperlich und geistig anspruchsvollen Dingen wie seiner Freundin. Ganz nebenbei, wenn es die Zeit erlaubt, ist er als Rechtsreferendar beratend und richtend tätig.

Was will er.?
Er will mit seinen Texten und Melodien vielleicht nicht unbedingt die Welt verbessern, aber zumindest die Augen und Herzen des Publikums öffnen. Er will die Menschen nachdenklich stimmen, zum lachen bringen, motivieren, unterhalten und glücklich machen.

Wo geht er hin?
Wer weiß das schon so genau?

Arne Last - Gitarre

„KRACH" seit 1997
- Gründungsmitglied von „KRACH“

„PRIVATE-CASH-GROUP" seit 2006
- Gründungsmitglied der „Private-Cash-Group“
- „Jazz! Jazz! Jazz und dumme Sprüche“ zusammen mit filzkopp, jackeeolsen, und liptrikT

„THEATER" seit 2005
- ab Sep. 2005 Engagement am „Theater Vorpommern“
als Gitarrist für das Schauspiel: „Geschichten aus dem
Wiener Wald“ (abgespielt)
- ab Dez. 2006 Engagement mit "KRACH" am „Theater
Vorpommern“ als Gitarrist für das Musical: „Der kleine Horrorladen“
- 2007 Engagement am "Theater Vorpommern" als Gitarrist für den Liederabend
"Seemannsgarn" (abgespielt)

„KONZERTORGANISATION" seit 1999
- seit 1999 Hilfe bei Konzertorganisationen im Greifswalder „klex“
- 2002-2007 Vorstand der Veranstaltungsgruppe „Pro-Ton e.V.“ und Konzertorganisation im „klex“

"UNTERRICHT"
- Gitarrenunterricht für Anfänger (e-mail)

„AUFTRAGSARBEITEN" & „SONSTIGES" seit 2004
- mit meinem Bruder DJ "BigJunnanHalffingers" unterwegs
- 2005/06/07/08 musikalische Begleitung der Jugendweihefeiern
- seit 2005 Studium der Musikwissenschaften und der Geschichte an der Universität Greifswald
- mehrfache Begleitung von Bob Beeman und Titus Waldenfels
- September 2006 musikalische Begleitung der Ausstellungseröffnung „Traffic - Gesichter der Sucht“ - organisiert vom Präventionsrat der Hansestadt Greifswald

„IN PLANUNG“
- Vertonung der „Zeilen 1999-2005“
- Soloprogramm

VERGANGENES:

„YOSSEL YOSSEL" 2005-2007
- Klezmermusik mit Thomas Bloch-Bonhoff, Mihai Lepadatu und Thorsten Reul

Jan Fischer - Bass

Sein musikalisches Interesse wurde schon früh geweckt, jedoch auch lange erfolgreich verdrängt. Mit fünfzehn Jahren gab es den ersten Versuch der musikalischen Erziehung in Form von Klavierunterricht. Auch wenn das gelegentliche Tastenspiel noch immer hin und wieder durchbricht, so gilt sein Interesse doch eher den Saiteninstrumenten. Die Gitarre, die seiner Meinung nach durchaus eine gewisse Daseins-Berechtigung hat, zählt er aber nicht dazu. Dies hat weniger mit dem Instrument selbst zu tun als mit den kläglichen Versuchen, selbst den Gitarristen in einer Band zu mimen.

Seit nunmehr fast zehn Jahren hat der Bass sein musikalisches Herz erobert. Gewisse Versuche, das Erlernen des E-Basses mit praktischem und theoretischem Hintergrundwissen zu erleichtern und voran zu treiben, sind beinahe alle aus diversen Gründen mehr oder weniger gescheitert. Dennoch gibt es Menschen, auch Musiker, die meinen, dass das, was er da so macht, funktioniert. Und darauf kommt es letztendlich ja auch an.
Im Oktober 2008 kam überraschend der gedankliche Abschied vom E-Bass. Der Kontrabass wird zum Hauptinstrument. In wiefern dieser auch bei KRACH seine Aufgaben findet, bleibt abzuwarten. Aber bei neuen Songs werden seine Chancen sicher nicht die schlechtesten sein....

Sascha Schmid - Schlagzeug

"… mit dem Schlagzeug hab ich es in der Hand: kein anderes Instrument schießt dem Publikum schneller in die Beine … Mir ist es wichtig das sich die Leute auf unseren Konzerten wohl fühlen und einfach mal rauslassen können …"

"… KRACH hat immer die Musik gemacht die ich grade gebraucht hab. Das waren immer sehr unterschiedliche Bedürfnisse, wie man am Stilmix der vergangenen Produktionen sehen kann …"

"… unsere "Kompromisse" entstehen oft in sehr leidenschaftlichen Jamsessions und Diskussionen. Jeder Song der dieses Prozedere nicht bekommt, wird kein guter Song …"

"… Projekte und Bands kommen und gehen, KRACH war bis heute die einzige Konstante …"

"…in erster Linie bin ich aber liebender Vater und Ehemann. Mein Geld verdiene ich als Tontechniker und Webdesigner…"

www.myspace.com/deinfilzkopp oder www.filzkopp.com

Thomas Welzel - Trompete

Dieser Typ wurde am 23.01.1982 in Greifswald geboren und nun schlägt er sich als Musiker, Barkeeper und BWL-Student durch die armseelige als auch verruchte Welt.

Ein Jazz-, Bigband- & Rock`n Roll-Geschwängerter Blasebalg mit `nem enormen Durst, der offenkundig zugibt ein grosser Wynton Marsalis Fan zu sein.
Wenn Thomas die Noten durchs Rohr ballert und ein Ton daneben geht, dann wollte er es so.

ausser KRACH (seit etwa Ende 1998 in der Band) noch andere Verbrechen:

- Private Cash Group, Uni-Bigband Greifswald, Neubrandenburger Musikschulbigband, Landesjugendjazzorchester sowie als Support anderer Bands und Formationen innerhalb und ausserhalb der Studios

Einer seiner Lieblingssongs: "Sunny" von Ella Fitzgerald feat. Tom Jones - zu sehen und zu hören auf Youtube ;)

"I`m a Bb-Trumpetplayer, your Ges is my As...."


www.myspace.com/liptrickt

Tilmann Holsten - Saxofon

Instrument: Saxofon: Yanagisawa 992 Kupferlegierung; Mundstück Otto Link Metall 5* Bahn;
Blätter: RicoRoyal 3 1/2; Mikro: AKG D35

Nachdem er aus dem Süden kommend in Mecklenburg Vorpommern angeschwemmt wurde, gingen die Nachforschungen los. „Woher kommt er? Was hat er gemacht? Welche Schule hat er besucht? Warum baut er erst ein Haus und dann ein Boot? Wieso spricht er einen besseren Pommerndialekt als der halbe „Treffpunkt“? Und wieso kennt er sich in München, Berlin und überhaupt auf der gesamten Welt besser aus als Thorsten in seinem Terminkalender?“ Es ist eine ewig lange Geschichte, die 1978 angefangen hat liebe Kinder......

Es geht Voran!, weil „...man nur ab 10 Knoten mit einer Wende auf dem offenen Wasser die Leute zum Kotzen bringen kann...“

Thorsten Reul - Tuba

Instument: instabile Beulentuba mit dem Hang zum akuten Ventilverlust während des Konzerts

Wo ist Thorsten eigentlich? Das fragt man sich täglich von Köln bis hin nach Greifswald. Ein
Schattenkämpfer, der in Sofaecken des öfteren erst beim zehnten Mal zu erkennen ist. Er ist eine Ninjagestalt mit den geschärften Sinnen und Kräften eines Überlebenskünstlers allererster Güte, der sogar in Clubs wiederzufinden ist obwohl die Securities felsenfest behaupten, dass keiner an ihnen vorbeigekommen ist – mit Rucksack, Bierflasche und wild torkelnd.....tjaaaaaaaaaaaa.....

Es geht Voran!, weil „....wenn man einmal in seinem Leben rückwärts mit Tuba auf der Bühne in ein
Schlagzeug gefallen ist, dann tut man das nie wieder, weil man professioneller geworden ist....“